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Endingen
am
Kaiserstuhl
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Endingen liegt auf der nördlichen Seite
des Kaiserstuhls und hat ein sehr schönes altes Ortsbild mit vielen Fachwerkhäusern aus dem
16. Jahrhundert. Das alte Winzerstädtchen wird bereits im 9. Jahrhundert n. Chr. urkundlich
genannt.
Endingen gilt als eine der Hochburgen der alemannischen Fasnet und war vor über 500
Jahren bereits genannt. Im Mittelpunkt steht die Leitfigur der Jkili , über 800 Maskenträger
tragen dieses Gewand.
Einst stand hier in Endingen ein fränkischer Fronhof, den Karl der Dicke im 9. Jahrhundert
dem Kloster Andlau im Elsaß schenkte. Dieser Vorgang wurde schriftlich festgehalten.
Im 10. Jahrhundert ging Endingen an das Kloster Einsiedeln in der heutigen Schweiz über. Im
Mittelalter stand die Ortschaft unter dem Einfluss der Herren von Üsenberg, einem regionalen
Adelsgeschlecht. Sie bauten Endingen zu einer befestigten Stadt aus, umzogen es mit einer
dicken Stadtmauer und versahen es mit zwei Stadttoren. Eines davon steht heute noch am
westlichen Ortsausgang.
Das Stadtrecht erhielt Endingen im Jahr 1290. Als 1379 der Üsenberger Familienzweig ausstarb
gelangte die Kleinstadt unter habsburgische Herrschaft. In der Zeit von 1379 und 1805
unterstand Endingen dann bis zum Übergang an das Haus Baden herrschaftlich dem Haus Habsburg.
Die vorderösterreichische Herrschaft in Endingen wird seit einigen Jahren unter anderem im
Vorderösterreich-Museum dokumentiert, das sich in einem alten Fachwerkhaus aus dem
Mittelalter befindet.
Viele der Fachwerkhäuser im Ortskern stammen noch aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Von den
vier einstigen Stadttoren steht im Westen das 1581 erneuerte Königsschaffhauser Tor.
Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Marktplatz mit den wichtigsten historischen Bauten.
Hier steht das Kornhaus, ein stattlicher Bau von 1617 mit Staffelgiebel. Das Gebäude wurde
1974 zum Rathaus umgebaut.
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Die Endinger Stadteile,
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Amoltern
Urkundlich wird Amoltern südwestlich von Endingen erstmals im Jahr 1150
genannt.
Der Ort unterstand politisch bis ins 19. Jahrhundert dem Haus Habsburg.
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Kiechlinsbergen
Namensgeber des Ortes und Vögte im frühen Mittelalter waren die Ritter
von Küchlin. Der Ort wird urkundlich erstmals im Jahr 862 n. Chr. erwähnt und kam Ende
des 9. Jahrhunderts in den Besitz des Klosters Andlau im Elsass. Besonderes verwundernd und
historisch bemerkenswert zugleich sind die vielen freien Bauern, die es über viele
Jahrhundert im Ort gab und die sich über die Zeit hinweg ihre Freiheit erhalten konnten. Auch
am Bauernkrieg zu Beginn des 16. Jahrhunderts waren Kiechlinsberger aktiv beteiligt. Im Jahr
1806 wurde Kiechlinsbergen badisch.
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Königschaffhausen
Wie der Name schon vermuten lässt, gehörte der Ort im frühen
Mittelalter zum Königsbesitz. Ab dem 15. Jahrhundert befand sich der Ort im Besitz der
Markgrafen Baden-Hachberg.
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Endingen am Kaiserstuhl
stellt sich bildlich vor,
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